Umzug

Das Blog zieht um und ist ab sofort hier zu finden:

https://it-teaching.de/blog/ghost/

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Blender Guru

Für ein gemeinsames Projekt bei der kommenden Projektwoche arbeite ich mich gerade wieder in Blender ein.

Ich habe Blender zweimal im Informatikunterricht angeboten und mich selbst mühsam eingearbeitet – Im Studium habe ich zwar einen Raytracer programmiert, aber nicht mit einem Modellierungstool gearbeitet. Jetzt habe ich das Glück mit einem erfahrenen Kollegen zusammenzuarbeiten, der in seiner Freizeit mit Blender modelliert. Ich freue mich schon auf alles, was ich in den kommenden Tagen lernen kann, so dass ich die Kenntnisse das nächste mal in einen WU-Informatik einbauen kann.

In dem Zuge habe ich auf Anraten meines Kollegen die Tutorial-Videos auf https://www.blenderguru.com angeschaut und konnte noch mal einiges lernen und systematisieren. Die folgende Tutorial-Serie kann ich daher nur für euch empfehlen, wenn ihr in Blender einsteigen wollt: https://www.blenderguru.com/tutorials/blender-beginner-tutorial-series

Hier meine  Umsetzung des Tutorials (An einigen Stellen bin ich etwas faul vorgegangen, da ich die Schritte vorher schon einmal separat gemacht hatte und keine Lust hatte mehr sie mit gleichem Aufwand genauso detailliert und genau zu machen.

alleranfangistschwerUnd noch eines der Lieblingsspielzeuge unseres Kindes:

tyos

Differenz gewinnt

Differenz gewinnt ist ein Spiel für den Mathematikunterricht, die Spieler verteilen Chips auf die Zahlen 0-5 und versuchen mit der besten Gewinnstrategie ihre Chips schnell abzuräumen.

Das Gute an dem Spiel: Es ist nicht sofort ersichtlich, was die beste Strategie ist, viele Spieler hatten beim Auswerten nochmal ein „Aha“-Erlebnis.

Zum Download: -> Differenz gewinnt

Herkunft des Biber-Wettbewerbs

Am Montag fand die Preisverleihung unserer Schüler statt, auch meiner E-Phase die am Informatik-Biber teilgenommen hatte. Leider war dies die einzige Klasse, da der Wettbewerb zeitgleich mit der Geburt unseres Kindes fiel, konnte ich nicht koordinieren, dass wir noch mit mehr Klassen teilnehmen, obwohl dieser gerade für jüngere Schüler sehr gut geeignet ist. Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall mit mehr Klassen teilnehmen und auch mit einigen Kursen am BWInf Wettbewerb teilnehmen.

Es gibt auch einen Zeitungsartikel, indem die Siegerehrung des Kurses abgelichtet ist: http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/usingen/erfolg-kommt-durch-harte-arbeit_17960903.htm . Leider fand auch eine kurze, nicht ernsthaft gemeinte Frage unserer Fachbereichsleitung den Weg in die Presse: „Sehr erfolgreich auch die Informatiker, die von Andreas Siebel betreut werden. Warum es ausgerechnet „Informatik-Biber“ heiße, wisse er nicht so genau.“. Ich konnte mir zwar vorstellen, warum der Biber als Tier das den ganzen Tag nichts anderes macht, als immer perfektere Dämme zu bauen als Vorbild genommen wurde, wollte aber auch nicht spekulieren… naja, jetzt lässt es sich nicht mehr ändern. Marcel Inhoff vom Biber-Team gab mir dankenswerterweise einen Tipp, wo man dies nachlesen kann: http://www.bebras.org/?q=history.

Das nächste mal weiß ich Bescheid.

Ich lese aus ihrem Gesicht

Ein Gespräch während einer Mathestunde, 5. Klasse

S: „Ich lese aus ihrem Gesicht, wie viel Hausaufgaben sie uns heute geben wollen… Es wird gerade sogar immer mehr…“

L: „Wieso das denn?“

S: „Sie grinsen immer breiter, je mehr sie grinsen, umso mehr Hausaufgaben geben sie uns auf!“

GameGrid

Prinzipiell mag ich Entwicklungsumgebungen wie Greenfoot https://www.greenfoot.org/door . Ich denke, dass diese dabei helfen können

a) Die Motivation der Schüler zu steigern

b) Ein Verständnis über den Zusammenhang von Klassen und Objekten zu fördern

Leider hat sich bei mir die 3er Version von Greenfoot als nicht stabil genug herausgestellt. Am Ende waren die Schüler hauptsächlich frustriert, da ihr Programm oft abstürzt. Außerdem ist die Fehlersuche -einer der Kernelemente des Programmierens- in Greenfoot wirklich schlecht gelöst.

Eclipse hat sich bei ersten Versuchen schonmal als bessere Alternative bewiesen. Zwar müssen die Schüler zunächst mal mit einigem Overhead klarkommen, wenn dieser aber aus dem Weg geräumt wurde hat man die Vorteile einer mächtigen Entwicklungsumgebung auf seiner Seite. Insbesondere die inkrementelle Fehlersuche erfüllt im schulischen Umfeld auch eine didaktische Funktion, da die Schüler direktes Feedback auf ihre Aktionen erhalten und nicht warten müssen, bis sie auf compilieren gedrückt haben. Dennoch vermisste ich zunächst die Vorzüge von Greenfoot, bis mir folgende Alternative ins Auge fiel:

http://www.java-online.ch/gamegrid/index.php

GameGrid ist ein Framework zum Programmieren von Spielen, dass sehr stark an Greenfoot erinnert. Es gibt hier aber keine graphische Entwicklungsumgebung, sondern die Programme können in jeder Umgebung geschrieben werden, die man bevorzugt (z.B. Eclipse). Alternativ gibt es auch einen Online-Editor, mit dem man Programme direkt bearbeiten kann. Man findet online auch eine Android-Version, so dass es mit dem Online-Editor ohne weiteres möglich ist, auch Android-Spiele mit GameGrid zu entwickeln.

Sowohl die Syntax als auch die Menüleiste bei einem neu erstellten Spiel erinnern extrem stark an Greenfoot

gameGrid

Jeder Actor verfügt wie bei Greenfoot über eine act()-Funktion, die nach einem Klick auf Run in einer Endlosschleife ausgeführt wird, Grafiken und Sounds können ohne größere Schwierigkeiten hinzugefügt werden.  Nicht nur Spiele in einem Grid, sondern auch Pixel-basierte Spiele sind möglich (Mein erstes Spiel handelte von einer Rakete, die Meteoren ausweicht).

Bei meinen ersten Experimenten bin ich auch auf einige Grenzen gestoßen. die Umgebung ist daher nicht für Personen geeignet, die sich tiefer in die 2D-Spieleentwicklung vertiefen wollen. Für schulische Zwecke halte ich sie aber sehr geeignet.

Aus diesem Grund habe ich mal eine allererste Version von „GameGridCards“ erstellt, mit denen die Schüler mit Gamegrid+Eclipse relativ selbstständig erste Projekte erstellen können. Ich stelle diese zur Verfügung (mit dem Hinweis, dass diese sicher noch an einigen Stellen Arbeit benötigen).

GameGridCards

Eclipse+Windowbuilder

Greenfoot war ich aufgrund der Bugs leid ( https://itteaching.wordpress.com/2017/04/25/greeps/), der Java-Editor (http://javaeditor.org/doku.php) hat mich im ersten Durchlauf auch noch nicht vollends überzeugt, läuft außerdem nur unter Windows, was meiner Meinung nach ein Riesen-Nachteil ist (Hausaufgaben? Nur auf Windows-Rechnern möglich).

Mein neuester Versuch: Eclipse+Window-Builder.

Eclipse ist eine der besten IDEs auf den Markt und wird auch von Profis verwendet. Für meine Schüler habe ich eine Portable-Version gewählt und dieses mit einer portablen Java-Version kombiniert. Auf diese Weise spart man sich das setzen von PATH-Variablen und ähnlichen Fallstricken. Wie jeder GUI-Builder hat auch dieser so seine Tücken (so wäre es praktischer, wenn die Variablen für die einzelnen Fensterelemente komplett zuerst definiert würden, so muss man gelegentlich Code schieben), dafür bekommt man mit Eclipse auch inkrementelle Fehlerüberprüfung geschenkt, was ein Riesenvorteil ist und auch aus didaktischer Perspektive Sinn macht.

eclipse

Greeps

Insgesamt war ich enttäuscht von Greenfoot ( https://www.greenfoot.org/door ): Zwar ist die IDE schön, die Idee mit den Miniwelten toll, aber in den letzten Monaten sind meinen Schülern so viele Greenfoot-Bugs begegnet, das alle nur noch genervt waren. Vielleicht war es auch ein Fehler auf die 3er Version zu setzen.

Dennoch gab es ein Highlight:  In der Greeps Miniwelt ( https://www.greenfoot.org/competition/greeps/ ) müssen Aliens Tomaten einsammeln, die Teams traten gegeneinander an und konnten auf 3 Karten ihre Greeps trainieren, während auf den restlichen Karten dann der Sieger ausgetragen wurde: https://www.greenfoot.org/competition/greeps/ . Alleine für diese Miniwelt hat sich Greenfoot dann doch gelohnt. Im Greenroom gibt es übrigens einen Nachfolger, vielleicht probiere ich diesen mal aus…

greeps

App-Inventor

Der MIT-App Inventor ist hier zu finden http://appinventor.mit.edu/explore/ und ist eine großartige Software. In einem 1-Tag Kurs haben die Schüler ein Malprogramm entwickelt, dessen Hintergrund per Handy-Foto aufgenommen werden konnte. Am Ende durften die Schüler ihr Programm weiterentwickeln. Die Begeisterung war sehr groß, als eine Schülerin herausfand, wie man das Programm via What’s App mit seinen Freunden teilen kann.

Das folgende GIF zeigt, wie einfach es ist, die Kamera des Handys zu verwenden:

12 camera

Ein paar Details zur Umsetzung:

Ich habe nicht die App AICompanion verwendet, sondern die Schüler haben fertig programmierte Apps direkt per QR-Code auf ihr Handy aufgeladen. Daher konnte ich mit meinem Handy ein eigenes WLAN aufspannen. Da man für die Entwicklung Google-Accounts benutzt, habe ich vorher einige anonymisierte Accounts erstellt.

Shortcuts Word-Formeleditor

Vorbereitung

Zunächst muss man unter Datei->Optionen->Menüband anpassen->Tastenkombinationen eine Tastenkombination einstellen mit der man eine neue Formel einfügen kann. (Achtung: Bei mir war die Kategorie Registerkarte Einfügen zweimal vorhanden und nur in dem zweiten Bereich fand ich das Einfügen von Formeln)

formel

Formatierungen

Werden durch Leertaste hinzufügt:

  • 4 / 5 Leertaste wird zum entsprechenden Bruch
  • 4^5 Leertaste wird zu 4 hoch 5
  • 4_5 Leertaste wird zu 4 mit Index 5